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Wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort

Kontinuierliches Wirtschaftswachstum

2019 betrug das sächsische Bruttoinlandsprodukt (BIP) insgesamt 128,1 Milliarden Euro. Das bedeutete einen Zuwachs um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit 2009 nimmt das Bruttoinlandsprodukt kontinuierlich und stabil zu. (Quelle: Wirtschaftsförderung Sachsen)

Bruttoinlandsprodukt von Sachsen von 1991 bis 2019
Jahr Bruttoinlandsprodukt Millionen €
1991 36.618
1992 45.533
1993 55.172
1994 63.987
1995 70.361
1996 73.008
1997 72.954
1998 74.098
1999 75.612
2000 75.609
2001 78.042
2002 80.675
2003 82.339
2004 84.603
2005 84.381
2006 88.686
2007 92.657
2008 93.577
2009 90.848
2010 94.818
2011 99.403
2012 101.330
2013 104.139
2014 109.328
2015 113.629
2016 117.041
2017 120.893
2018 124.374
2019 128.097

Konjunkturprognose Winter 2020

Das Coronavirus hat auch in Sachsen zu einem massiven Konjunktureinbruch im Jahr 2020 geführt. Nach Einschätzungen des Ifo-Instituts wird die Wirtschaftsleistung in Sachsen um 5,0 Prozent zurückgehen. Damit wird das Bruttoinlandsprodukt im Freistaat aber etwas weniger stark sinken als in Deutschland insgesamt (minus 5,1 Prozent). 2021 dürfte sich die Wirtschaft jedoch mit einem prognostizierten Wachstum von 4,1 Prozent wieder etwas erholen. (Quelle: ifo Institut)

Konjunkturprognose für Sachsen
2020 2021
Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) -5,0 4,1
Produzierendes Gewerbe ohne Bau -10,5 5,8
Baugewerbe 0,8 -1,6
Handel, Gastgewerbe, Verkehr, Information und Kommunikation -5,7 3,8
Finanz-, Versicherungs-, Unternehmens-Dienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen -4,6 1,2
Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit -3,5 1,8
Erwerbstätige -1,0 0,1

Investitionen in den Wirtschaftsstandort Sachsen

Im Jahr 2018 wurden im Freistaat Sachsen 20 Ansiedlungen und Erweiterungen registriert. In diesen Projekten wurden insgesamt 141,82 Millionen Euro investiert. Damit konnten 361 neue Arbeitsplätze geschaffen und 538 gesichert werden. (Quelle: Wirtschaftsförderung Sachsen)

Silicon Saxony – Europas Mikroelektronikstandort Nummer 1

Sachsen gilt als der führende Mikroelektronikstandort in Europa. Im »Silicon Saxony« arbeiten insgesamt 64.000 Beschäftigte in 2.400 Unternehmen. Die Branche erzielt einen Jahresumsatz von rund 14 Milliarden Euro. (Quelle: Wirtschaftsförderung Sachsen)

Gesundheitswirtschaft im Aufwind

2017 waren im sächsischen Gesundheitswesen 271.000 Personen beschäftigt. Die Bruttowertschöpfung lag dabei bei ca. 11,9 Milliarden Euro. Der Anteil weiblicher Beschäftigter war dabei 2017 in Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt am höchsten. (Quelle: Statistik Sachsen)

Digitale Offensive Sachsen

Die Verbesserung der digitalen Infrastruktur gehört zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben für Sachsen. Aus diesem Grund hat die sächsische Staatsregierung die Strategie »Sachsen Digital« erstellt, die seit Juli 2019 in der dritten aktualisierten Fassung vorliegt. Der aktuelle Maßnahmenkatalog 2019 umfasst 138 konkrete Umsetzungsmaßnahmen. Von 2017 bis 2018 betrugen die Ausgaben für »Sachsen Digital« über 209 Millionen Euro. (Quelle: Sachsen Digital)

Stabiler Export

Sächsische Unternehmen haben 2019 Waren im Wert von 40,3 Milliarden Euro exportiert. Exportschlager waren elektrotechnische Erzeugnisse und Erzeugnisse des Maschinenbaus, die Exportsteigerungen um 5 bzw. 5,5 Prozent verzeichnen konnten. Insgesamt fiel der Wert um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Seit 10 Jahren ist China der wichtigste Exportpartner des Freistaates. 2019 wurden Waren im Wert von 7,2 Milliarden Euro ausgeliefert. (Quelle: Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH)

Ausfuhr (Spezialhandel) in Mio. Euro
Fertigwaren-Enderzeugnisse 33.257
Fertigwaren-Vorerzeugnisse 3.019
Halbwaren 1.563
Ernährungswirtschaft 1.521

Stabile Gründerpolitik

Im »Deutschen Startup Monitor 2019« gaben Startup-Gründer Sachsen im Hinblick auf die Förderung als Gründungsstandort die Note 3,3 – damit bleibt die Bewertung des Freistaates Sachsen im bundesweiten Vergleich etwas über dem Durchschnitt von 3,4. (Quelle: Deutscher Startup Monitor 2019)

Anteil der Väter, die 2016 Elterngeld bezogen haben
Bundesland Anteil in Prozent
Mecklenburg-Vorpommern 3,0
Nordrhein-Westfalen 3,1
Thüringen 3,1
Saarland 3,2
Baden-Württemberg 3,3
Sachsen 3,3
Schleswig-Holstein 3,3
Bayern 3,4
Hamburg 3,5
Berlin 3,6
Niedersachsen 3,6
Sachsen-Anhalt 3,6
Rheinland-Pfalz 3,8
Bremen 3,9
Hessen 3,9
Brandenburg 4,4
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